FOTO-TOUR: Südwestkirchhof Stahnsdorf

von Erik Boß (Kommentare: 4)

30 Fotos vom November 2011

Dieser Friedhof liegt südwestlich von Berlin, außerhalb der Stadtgrenze, auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf. Er wurde 1909 angelegt, befindet sich in einer Waldlandschaft und ist einer der größten Friedhöfe Deutschlands.

(Link: Geografische Lage)

Der Südwestkirchhof hat eine aufregende Geschichte. Es ist der Begräbnisort von Berliner Kirchengemeinden aus Charlottenburg und Schönefeld. Ende der dreißiger Jahre gab es Pläne von den Nazis, Berlin zur „Welthauptsadt Germania“ auszubauen. Viele Grabstätten aus Schöneberg wurden im Rahmen dieser Pläne nach Stahnsdorf umgebettet und können heute noch besichtigt werden.

Der Friedhof hatte einen eigenen S-Bahnanschluss, der nach Wannsee führte. Durch die deutsche Teilung entfiel diese Verbindung und wurde nach der Wiedervereinigung auch nicht mehr hergestellt. Der Friedhof ist nach wie vor in Betrieb. So gibt es hier die Möglichkeit der Baumbestattung.

In meiner Foto-Tour habe ich den Fokus auf historische Grabstellen und die naturnahe Eingebundenheit gelenkt.

Vielen Dank für das Interesse an meiner Foto-Tour.
Erik Boß

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Kommentar von Werner Frohnert | 13.05.2012

Hi Erik,
nach dem Hören des Beitrages von "DeutschlandradioKultur" bin ich auf Deine Bilder gekommen.
Könnte man nicht Deine Bilder dem Beitrag beifügen und so noch mehr Werbung für den Friedhof machen ?

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/05/12/drk_20120512_1505_e00b9e87.mp3

Bei einem nächsten Besuch in Berlin bin ich ahf diesen Friedhof.

Danke und Gruss
Werner

Kommentar von Erik Boß | 15.05.2012

Hallo Werner,

dein Link zum Radiobeitrag ist sehr kurzweilig und hörenswert, danke dafür. Ich freue mich, wenn meine Fotos vom Südwestkirchhof gefallen haben. Gegen eine Verlinkung meiner Aufnahmen mit anderen Seiten ist nichts einzuwenden.

Viele Grüße
Erik Boß

Kommentar von Adelaida Henao | 14.02.2014

Ich finde die Bilder irgendwie komisch. Für mich sind die Friedhöfe traurige Plätze. Dorthin geht man einfach nur um traurig zu sein und schlechte Errinerungen zu haben. Aber mit diesen Bilder sehe ich einen verschiedenen Platz, wo die Farben von der Natur besonders schön aussehen und jeder Grab eine interessantes Geschichte hat. Ich mag besonders das Licht von den Bildern. Ohne das Licht würden die Bilder ganz anders aussehen, leblos, traurig und ängstlich, so wie ein normaler Friedhof. Die Kirche ist nicht wie die Kirchen die wir hier Kolumbien haben. Bis jetzt hatte ich noch nie ein Holzkirche gesehen, das nächstes mal, dass ich nach Deutschland fliege, werde ich diesen Platz auf jeden fall besuchen und die Geschichte darüber kennenlernen.

Kommentar von Erik Boß | 14.02.2014

Hallo Adelaida,
meiner Meinung nach kann sich die Schönheit eines Friedhofes nur erschließen, wenn man aktuell nicht in Trauer ist. Der von mir abgelichtete Friedhof in Stahndorf ist ein ganz besonderer, er ist einzigartig in Berlin. Der Friedhof ist kein Park, er sieht aus wie ein wilder Wald. Die Kirche ist auch einzigartig, sie ist einer norwegischen Kirche nachempfunden.
Vielen Dank für deine interessanten Gedanken
Erik Boß

 

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