FOTO-TOUR: Kreuzberg

von Erik Boß (Kommentare: 2)

77 Fotos vom April und Mai 2011

Das Bekannteste von Kreuzberg war und ist - sein Ruf. Als Szeneviertel, als Stadtteil mit großer türkischer Bevölkerung oder als Ort von politischen und unpolitischen Auseinandersetzungen.

In den vergangenen vier Wochen habe ich versucht, mir mit der Kamera ein eigenes Bild von diesem Stadtteil zu machen. In Kreuzberg gibt es sehr unterschiedliche Kieze, und es gibt neben den alten Häusern auch viele Neubauten und sogar Hochhäuser, was mir gar nicht so bewußt war.

Insgesamt ein sympathischer Stadteil. Meine Nummer Eins im ehemaligen Westberlin.

Vielen Dank für das Interesse an meiner Foto-Tour.Cool

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Sabine Rogge | 14.06.2011

Lieber Eric,
inzwischen habe ich die Fotos in deinem Blog schon mehrmals angesehen ... da du teilweise ziemlich präzise Hinweise zu deinem Leben gibst, habe ich neulich in der o2 World natürlich gleich Ausschau gehalten und in der Pause dem Fan-Block einen kurzen Besuch abgestattet - es war sehr niedlich, den Großen neben dem Kleinen sitzen zu sehen - Familienleben pur ...
Doch nun zu deinen Bildern ...
1. Verbreitung: Am Pfingstwochenende war ich (ein VHS-Kurs von Neukölln - in Hörweite des Karnevals der Kulturen) zur Weiterbildung, wo Frau Dr. Franzen darauf hinwies, dass man einen Blog pflegen und hegen müsse (was du ja ausgesprochen intensiv machst), die Verbreitung jedoch nur über Twitter, Facebook oder andere soziale Netzwerke erst so richtig in Gang käme. Wenn du also an letzterem interessiert sein solltest, wäre solch ein soziales Netzwerk wohl nicht übel.
2. Beim Betrachten deiner Fotos würde ich gern zu dem einen oder anderen Bild einen Kommentar abgeben, dies jedoch erst nach 77 Fotos zu tun, ist etwas schwierig. Die Fotos passen manchmal beim Betrachten nicht auf den Bildschirm (z.B. rote Hausfassade mit Fenstern und Tür), so dass man scrollen muss, meist sind sie aber so, dass ich beim Ansehen noch einen Teil des nächsten Fotos oder des vorherigen sehe, was das In-Ruhe-Betrachten eine Bildes etwas beeinträchtigt. Obwohl man bestimmt an allen Fotos hängt: "weniger ist mehr" ...
3. Meine Lieblingsfotos: Nr.2, Nr. 14 (Mauerkrone), Nr. ? (Telefonzelle mit zerbrochener Scheibe), Nr. ? (Frau beim Füttern der Schwäne, Nr. ? Gaslaterne und Nr.? (Unteransicht des Tempodroms mit 3 Spots). Drei von den fünf genannten Bildern sind für meinen Geschmack sehr schön komponiert (tolle Farbgebung von Tempodrom und Himmel - Beton und Luft / der Holunder hinter dem Telefonhörer scheint außerhalb der Telefonzelle zu wachsen bzw. zu blühen / Gaslaterne und der Goldene Schnitt (Malerei).
Liebe Grüße!!! Sabine

Kommentar von Erik Boß | 15.06.2011

Liebe Sabine,

danke für deinen ausführlichen Beitrag. Da habe ich mich sehr darüber gefreut. Natürlich hast du Recht mit deiner Wahrnehmung, dass bei Anschauen der FOTO-TOUR immer auch Teile der umliegenden Fotos zu sehen sind, und Hochformatfots passen tatsächlich nicht auf den Bildschirm. Diese Art der Darstellung wurde von mir aber ganz bewußt gewählt. In meinen FOTO-TOUREN soll es um den Zusammenhang der Bilder gehen, etwa um den Eindruck zu einem Stadtteil. Ich möchte gar nicht so sehr einzelne Fotos vorstellen und zur Diskussion stellen, sondern eine Serie veröffentlichen. Eine solche Präsentation gibt es in den meisten Internet-Foren gar nicht mehr. Dort werden meist einzelne Fotos diskutiert, aber nicht Fotoserien. (Übrigens: In meinem Kapitel 'BEST OF' gibt es auch bei mir eine Serie von Einzelfotos mit jeweils nur einem Foto auf dem Monitor, und auch die Hochformatbilder werden dort so angepasst, dass sie auf den Bildschirm passen.)

Ich versuche, meine FOTO-TOUREN in einer bestimmten Reihenfolge zu komponieren, die möglichst kurzweilig und abwechslungsreich sein soll. Am Ende entsteht dann, so hoffe ich, ein Eindruck von dem Stadtteil und weckt vielleicht bei Betrachtern das Interesse, sich weiter damit zu beschäftigen oder sogar mal sebst auf Entdeckungstour zu gehen.

Zum Thema Verbreitung stimme ich dir auch zu, dass ohne Facebook wohl nur wenige neue Besucher und Besucherinnen auf meinen Foto-Blog kommen werden. Ich sehe das gegenwärtig noch recht entspannt. Seit Anfang des Jahres bin ich mit BERLIN-SHOTS online, ich versuche jetzt erstmal eine Regelmäßigkeit hinzubekommen und dann die Verbreitung kontinuierlich zu steigern. Momentan bin ich gar nicht so unzufrieden, ein kleiner Kreis von Personen schaut regelmäßig vorbei, und ab und zu kommen neue Besucher dazu. Um die Fotos einem eher großen Publikum zugänglich zu machen, veröffentliche ich meine Fotoserien zusätzlich in den USA auf SKYSCRAPERPAGE.COM unter dem Nickname 'zeitgeist'. Dort bekomme ich relativ viele Kommentare, die mir ein Feedback geben, ob meine Motive für fremde Menschen in anderen Ländern interessant sind oder nicht.

Viele Grüße, Erik

 

Zurück