Alte Straßenbahnen

von Erik Boß (Kommentare: 1)

Foto: Faszination für das Alter. Bei der Technik geht das schon ganz gut - (c)2015

Am Tag des offen Denkmals hat die BVG eingeladen, den kleinen Betriebshof in Köpenick zu besuchen. In die Gebäude kam man aber gar nicht richtig hinein. Dafür gab es alte Straßenbahnen zu bestaunen, und wer wollte, konnte damit auch eine kleine Fahrt unternehmen.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr diese alten, längst ausgemusterten Fahrzeuge die Menschen faszinieren. Geduldig sitzen sie in überfüllten Wagen und warten darauf, dass des losgeht. Ist es eine Reise in die Vergangenheit? In eine vermeindlich bessere Zeit? Ist es eine Reise in die eigene Kindheit, wo wir noch gestaunt haben und die Welt noch vor uns lag? Es muss noch mehr sein, denn auch die Kinder von heute können sich für diese Oldtimer begeistern. Vielleicht haben die Fahrzeuge ja eine gute Seele und vermitteln den Menschen Geborgenheit.

Vielen Dank für euer/Ihr Interesse an meinem Foto-Blog.
Erik Boß

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Kommentar von Sabine | 23.10.2015

O wie schön! Da werden ja wirklich Erinnerungen wach ...
Die Zahlboxen in Bussen und Straßenbahnen waren damals wirklich kinderleicht zu bedienen: 20 Pfennige (Erwachsene) oder 10 Pfennige (Schüler) einwerfen und den Hebel, mit dem man selbst den Fahrschein lösen konnte, einmal nach vorn ziehen. Das kleine Mädchen auf dem Foto ist intuitiv schon auf dem richtigen Weg.
Die einfache Bezahlweise lud aber auch zum Schummeln ein: 1 oder 5 Pfennig(e) einwerfen, schnell 2x den Hebel bewegen und den (etwas längeren) Fahrschein abreißen. Kein Kontrolleur konnte so schnell reagieren, weil das Klimpergeld dann schon nach unten zu den anderen Münzen gefallen war.
Übrigens, hier in Medellín wird gerade der Neubau der ersten Straßenbahn-Strecke der Stadt eingeweiht, alle Einwohner der Stadt können 6 Wochen (bis Ende November) umsonst damit fahren ..., wir werden das allerneueste öffentliche Verkehrsmittel der Stadt demnächst auch mal testen.

 

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